Archiv für Juli, 2009
travel – iPhone Apps
Gestern war ich mal wieder auf der Suche nach ein paar nützlichen Apps für das iPhone und möchte nun 3 kurze Vorstellungen aus dem Bereich Travel/Reise machen:
ICOON: ist die digitale Variante von den beliebten Point-It-Büchlein. Also ein Bilderwörterbuch, welches das tägliche Leben auf Reisen vereinfachen soll, wenn man der lokalen Sprache nicht mächtig ist. Die alltäglichen Themen sind Bestandteil, wie z.B. Hygien, Geld, Unterkunft, Essen. Mit 0,79 EUR ist man dabei… sofern der Akku immer genügend Power hat. Ich nehme mein Büchlein auch weiterhin mit.
PowerPlug: Mit dieser App findet man recht zügig, auch mit Hilfe von GPS, die nötigen Infos zur Stromversorgung. Volt, Hertz und Steckertyp werden dargestellt. Ob ich diese App nun unbedingt direkt auf der Reise benötige ist eine andere Frage, aber in der Vorbereitung doch sehr hilfreich. (kostenlos)
Vietnam Travel – the hidden charm: diese kleine Offline-App bietet Infos rundum Vietnam. Sicherlich noch ausbaufähig, aber für den Anfang gefällt mir die Übersichtlichkeit. Neben Basis-Infos (Visa, Flugverbindungen), gibt es Infos zum Essen, Hotels und den grossen Sehenswürdigkeiten. (kostenlos)
news – BMW will sparen und grüner fahren
Möchte BMW nun tatsächlich grüner werden und in Zukunft die Gelder tatsächlich in nachhaltige Antriebskonzepte stecken?
Bisher jedenfalls wurden auch Technologien mit durchaus grünen Möglichkeiten eher auf Dynamik und Sportlichkeit entwickelt und vorangetrieben. Es bleibt zu hoffen, dass BMW hier nun möglicherweise eine Vorreiterrolle einnimmt und deren gepriesene Freude am Fahren Realität wird.
Premium kann ja auch nachhaltig sein. Wir brauchen keine SUV’s (auch vor Bioläden parkend auf dem Gehweg – okay, anderes Thema) in den Städten, keine furchterregenden Crossover-Modelle wie den X6, keine M3’s. Wir brauchen sparsame, leise, leichte, langlebige und gerne auch schöne Fahrzeuge.
Alles keine neuen Gedanken und Wünsche, aber BMW kann diese ja vielleicht erfüllen. Dann denke ich eventuell auch mal über einen Kauf nach…
via Formel-1-Ausstieg: BMW will sparen und grüner fahren – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft.
travel – Jet lag calculator – British Airways
Ich habe eigentlich immer Probleme mit der Zeitverschiebung auf längeren Reisen. Egal in welche Richtung, egal zu welcher Zeit, ob Tag- oder Nachtflug.
Wobei ich schon am Besten mit den Nachtflügen klarkomme.
Mal sehn, wie diese Tips hier beim nächsten Mal wirken…
green – Tour de France
Heute habe ich seit längerem Mal wieder etwas intensiver die TdF auf ihrer vorletzten Etappe auf den Mount Ventoux verfolgt.
In der Vergangenheit habe ich das viel öfter und intensiver getan und war auch so manches Mal direkt vor Ort.
Als ich nun heute die “Helden” durch die Menschenmassen die Steigungen aufsteigen sah, kam mir die Frage nach dem Umweltschutz auf. Aus eigener Erfahrung weiss ich nur zu gut, welche logistischen Ausmaße diese Veranstaltung einnimmt, wieviele Menschen aus allen Ecken Europas (und auch Übersee) anreisen, wieviel Müll oft in der schönsten und sonst ruhigen Natur hinterlassen wird. Keine Frage, Veranstaltungen dieser Art wird es wohl immer geben und ich will auch gar nicht den Vorstoß machen, dass diese nun aus Umweltschutzgründen unterlassen werden sollten. Jedoch was tut z.B. der Veranstalter, die ASO, für den Umweltschutz? Werden Ausgleichsmaßnahmen geschaffen? Ich denke da an CO2-Ausgleich, Re-Naturierungsmaßnahmen, den Einsatz von umweltbewußteren Fahrzeugen (Die Flotte ist riesig).
Die Website der Tour bringt nur wenig Informationen hervor und diese stammen aus dem Jahr 2007.
Die TV-Anstalten befassen sich auch eher wenig mit dieser Problematik. Die Öffentlich-Rechtlichen müssen immer wieder erwähnen, dass ja so manche Leistung möglicherweise getuned ist (oh Wunder) und Eurosport ignoriert so ziemlich alle kritischen Punkte durch immer gleiches Geschwafel.
Da die Tour de France immer noch eine der größten, vielleicht auch die größte, Sportveranstaltung der Welt ist, wäre doch hier eine Vorreiter-Rolle in Sachen Umweltschutz wünschenswert.
Also: im nächsten Jahr weniger Doping, mehr Umweltschutz, bitte.
read – Nach dem LOHAS kommt der PARKOS: GLOCALIST Medien – Medien für Wirtschaftsethik, Nachhaltigkeit & soziale Verantwortung: Eine andere Information ist möglich
Auszug: Oliver Kottwitz, Geschäftsführer von Zucker.Kommunikation, sieht hier Konsequenzen für die Werbewirtschaft, die sich der Wirklichkeit wird anpassen müssen: “Marketing und Kommunikation stehen vor bedeutenden Veränderungen und großen Herausforderungen. Die Werbewelt wird sich deutlich mehr der Wirklichkeit anpassen müssen. Es ist an der Zeit, einen echten Dialog zu führen.”
-> Nicht nur die Werbewirtschaft, die ganze Wirtschaft wird sich anpassen müssen. Greenwashing geht mir schon ziemlich lange gegen den Strich.
Vor allem aber müssen die meisten Unternehmen überhaupt erst einmal Lernen, dass auch ein direkter Dialog mit Kunden nicht aus Textbausteinen und Standardphrasen in der Kommunikaton besteht. Meiner Meinung nach werden die Unternehmen vorne liegen, die klar und deutlich von Anfang an transparent und offen kommunizieren, die dem Kunden unter die Arme greifen und nicht jeden Cent aufgrund von Kostendruck umdrehen, die ehrliche Produkte und Dienstleistungen anbieten. Dann werden diese Unternehmen eben auch Konsumenten ernten, die treu sind, die in der Hotline nicht nicht versauern und dann explodieren, die weitersagen und eben viral werben, die auch gerne etwas mehr zahlen.
…und liebe Unternehmen: immer schön grün werden und auch bleiben.
